productivity21

Aufschieberitis

"Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann."

Gesagt haben soll dies Samuel Langhorne Clemens (1835 bis 1910). Noch nie gehört? Der US-amerikanische Schriftsteller und Humorist ist Ihnen
Aufschieberitis wahrscheinlich besser unter seinem Pseudonym Mark Twain bekannt.

Er hat mehrere seiner scharfsinnigen und tiefgründigen Sprüche dem Thema der Aufschieberitis oder Procrastination gewidmet, die offensichtlich schon zur damaligen Zeit aktuell waren. Ich glaube nicht, das er sich der drei Kriterien bewusst war, die laut Wikipedia erfüllt sein müssen, damit ein Verhalten als Procrastination eingestuft werden kann: Es muss kontraproduktiv, unnötig und verzögernd sein. Aber er war dennoch in der Lage, mit seinen Empfehlungen den „Nagel auf den Kopf“ zu treffen. Wenn Sie das Ding, das Sie schon lange aufschieben, als „Frosch“ bezeichnen, verstehen Sie den einfachen TIPP, den er gegeben hat:

“Wenn du jeden Morgen einen lebendigen Frosch isst, kannst du mit der Gewissheit durch den Tag gehen, dass dir wahrscheinlich nichts Schlimmeres mehr passieren wird.”

Brian Tracy, der amerikanische Persönlichkeits- und Managementtrainer, hat in seinem Buch „EAT THAT FROG” darüber hinaus noch zwei wunderbare Regeln zum Froschessen angeboten:

Regel 1: Wenn Sie zwei Frösche zu essen haben, essen Sie den hässlicheren zuerst.

Regel 2: Wenn Sie tatsächlich einen lebendigen Frosch essen müssen, dann hilft es wenig, ihn lange anzuschauen…

Sehr hautnah vermittelt dieses aktuelle Video, dass sich der dargestellte Charakter keiner der beiden Regeln bedient :). Das Video ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

Im Blog können Sie darüber hinaus einen Eintrag lesen, der den Zusammenhang zwischen “Innerem Scheinehund” und Aufschieberitis hinterfragt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

SEO Powered By SEOPressor